Stadtseniorenrat Öhringen: Acht Mitglieder für die Amtszeit 2025-2030 gewählt
Wahlbeteiligung bei 28,6 Prozent – Susanne Osthof erhält die meisten Stimmen
Der Stadtwahlausschuss hat am Donnerstag, 4. Dezember 2025, das Ergebnis der vierten Wahl des Stadtseniorenrats Öhringen festgestellt. In der Zeit vom 27. Oktober bis 30. November 2025 hatten alle Öhringer Einwohnerinnen und Einwohner ab 60 Jahren die Möglichkeit, ihre Vertreter im städtischen Gremium zu wählen. Die Wahl fand ausschließlich als Briefwahl statt.
Von den 7.943 Wahlberechtigten machten 2.271 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 28,6 Prozent. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel war mit drei Stimmen sehr gering. Insgesamt wurden 14.597 gültige Stimmen abgegeben.
Die gewählten Mitglieder des Stadtseniorenrats
Folgende acht Kandidatinnen und Kandidaten wurden in den Stadtseniorenrat gewählt:
1. Susanne Osthof (1.927 Stimmen)
2. Reiner Bremm (1.780 Stimmen)
3. Esther Stapf (1.707 Stimmen)
4. Cornelia Schmidt (1.561 Stimmen)
5. Harald Specht (1.522 Stimmen)
6. Barb Jungk (1.494 Stimmen)
7. Katharina Retz (1.275 Stimmen)
8. Thomas Retz (1.263 Stimmen)
Als Ersatzpersonen wurden Regina Haertel-Bürkle (903 Stimmen) und Gerd Jungk (1.165 Stimmen) gewählt.
Oberbürgermeister würdigt Engagement
Oberbürgermeister Patrick Wegener zeigt sich erfreut über das Wahlergebnis: „Ich freue mich sehr, dass sich so viele Seniorinnen und Senioren an der Wahl beteiligt haben. Dies zeigt, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv mitgestalten wollen und ihre Stimme in unserer Stadt Gehör findet. Der Stadtseniorenrat ist ein wichtiges Gremium, das wertvolle Impulse und Vorschläge für eine seniorengerechte Stadtentwicklung einbringt. Unsere Seniorinnen und Senioren verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz und bringen sich mit großem Engagement für das Wohl aller Generationen ein. Mein besonderer Dank gilt dem bisherigen Stadtseniorenrat für die geleistete Arbeit in den vergangenen fünf Jahren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Gremium und bin überzeugt, dass wir gemeinsam Öhringen noch lebenswerter gestalten werden.“
Aufgaben und Ziele des Stadtseniorenrats
Der Stadtseniorenrat vertritt die Interessen der Generation 60plus in der Stadt Öhringen und ihren Teilorten. Er versteht sich als Organ der Meinungsbildung und als Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Der Stadtseniorenrat ist unabhängig, parteipolitisch und konfessionell neutral und nicht an Vereine und Verbände gebunden.
Das Gremium besteht aus acht ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden. Oberbürgermeister Patrick Wegener ist Mitglied kraft Amtes. Der Stadtseniorenrat trifft sich im Haus an der Walk und bietet dort auch Veranstaltungen an. Zu den Projekten gehören unter anderem das Seniorenmobil und die Senioren-Rikscha. Sie können den Stadtseniorenrat über den städtischen Briefkasten vor dem Rathauseingang postalisch erreichen.
Einspruchsfrist
Gegen die Wahl kann binnen einer Woche nach der öffentlichen Bekanntmachung des Wahlergebnisses von jedem Wahlberechtigten und jedem Bewerber Einspruch erhoben werden bei der Großen Kreisstadt Öhringen, Ordnungsamt, 3. Stock, Zimmer Nr. 315, Marktplatz 15, 74613 Öhringen.
Weitere Informationen
Alle Informationen zur Arbeit des Stadtseniorenrates finden Sie hier.
Wahl des Stadtseniorenrats der Großen Kreisstadt Öhringen im Herbst 2025
Formulare zum Download
Stadtseniorenrat Öhringen: Zehn engagierte Kandidaten stellen sich zur Wahl
Briefwahl vom 27. Oktober bis 30. November 2025 – Acht Mitglieder werden für fünf Jahre gewählt
Download Kandidatenflyer hier (PDF)
In der Zeit vom 27. Oktober bis 30. November 2025 haben alle Einwohnerinnen und Einwohner der Großen Kreisstadt Öhringen, die mindestens 60 Jahre alt sind, die Möglichkeit, ihre Vertreter im Stadtseniorenrat zu wählen. Die Wahl findet ausschließlich als Briefwahl statt. Der Stadtseniorenrat besteht aus acht ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die in öffentlicher Wahl auf die Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden. Der Oberbürgermeister ist Mitglied kraft Amtes. Der Stadtseniorenrat vertritt die Interessen der Generation 60plus in der Stadt Öhringen und ihren Teilorten. Er versteht sich als Organ der Meinungsbildung und als Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, der Stadtverwaltung und den Verbänden. Der Stadtseniorenrat ist unabhängig. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral und nicht an Vereine und Verbände gebunden. Der Stadtseniorenrat trifft sich im Haus an der Walk und bietet dort auch Veranstaltungen an.
Zehn Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich dieses Jahr zur Verfügung, um die Interessen der älteren Generation in Öhringen zu vertreten. Die Bewerberinnen und Bewerber bringen vielfältige berufliche Erfahrungen und ein starkes ehrenamtliches Engagement mit.
Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:
Reiner Bremm (68 Jahre), Diplom-Ingenieur, ist in verschiedenen Vereinen aktiv. Ihm liegt besonders am Herzen, dass Öhringen eine lebenswerte Stadt für alle Generationen bleibt.
Regina Haertel-Bürkle (75 Jahre), Steuerberaterin und Rechtsbeistand, ist seit Ende 2018 Öhringer Neubürgerin. Sie setzt sich für die Verbesserung barrierefreier Zugänge zu Veranstaltungen ein und möchte transparent kommunizieren, welche Orte ohne Hindernisse zugänglich sind.
Barb Jungk (70 Jahre), Sport- und Gymnastiklehrerin, ist bereits aktives Mitglied im bisherigen Stadtseniorenrat. Durch ihre berufliche Tätigkeit mit älteren Patienten kennt sie deren Sorgen und Nöte gut. Sie möchte bereits angestoßene Projekte des Stadtseniorenrates weiter voranbringen.
Gerd Jungk (72 Jahre), ehemaliger Verwaltungsangestellter, engagiert sich ebenfalls bereits im Stadtseniorenrat und in der Freien Wählervereinigung Öhringen. Besonders wichtig ist ihm das Projekt „Senioren-Rikscha", das älteren oder weniger mobilen Bürgern ermöglicht, den Hofgarten, die Cappelaue oder Öhringen bequem zu genießen. Er ist einer der ehrenamtlichen Fahrer der Senioren-Rikscha.
Susanne Osthof (68 Jahre), ehemalige Leiterin des Hauses an der Walk und Diplom-Pädagogin, möchte ihre fast 30-jährige Erfahrung aus der Seniorenarbeit in den Stadtseniorenrat einbringen. Sie ist Mitglied im Förderkreis Seniorentreff Öhringen e.V. und im Schwäbischen Albverein.
Katharina Retz (65 Jahre), Finanzbeamtin a.D., ist seit 2013 vielfältig in der Seniorenarbeit tätig – vom Tierbesuchsdienst über den Altenheimbesuchsdienst bis hin zur Trauerbegleitung und dem „Schwätzle durch die Leitung“. Sie hilft in der Vesperkirche und im Mehrgenerationenhaus (Nachmittag der Begegnung). Ihr ist sowohl die Verbesserung der Lebensbedingungen für ältere Menschen als auch das Verständnis zwischen den Generationen wichtig.
Thomas Retz (64 Jahre), Finanzbeamter a.D. und seit Herbst 2024 im Ruhestand, war langjährig in der EDV als Programmierer und Projektentwickler tätig. Er möchte seine EDV-Erfahrung nutzen, um andere Senioren mit dieser Thematik vertraut zu machen, und setzt sich für ein Miteinander der Generationen ein. Er ist Schatzmeister im Förderverein Weygang-Museum und als Lesepate aktiv. Er hilft im Mehrgenerationenhaus.
Cornelia Schmidt (67 Jahre), Ernährungsreferentin und Legasthenietrainerin, bietet Führungen in verschiedenen Öhringer Museen an und ist im Förderverein der Stadtbücherei sowie im Heimatverein tätig. Ihr liegt besonders die persönliche Ansprache am Herzen, um mehr Menschen für Angebote zu begeistern.
Harald Specht (76 Jahre), Oberstudienrat a. D., war in der vergangenen Amtsperiode Schriftführer im Stadtseniorenrat. Er ist in der Chorgemeinschaft Westernbach und und bei den LaGa-Freunden aktiv, führt als Chronist die Website www.buettelbronn.de und ist Vorsitzender des Seniorenverbands Öff. Dienst. Er möchte die erfolgreichen Projekte mit den Kooperationspartnern „Haus an der Walk", Seniorenmobil und Seniorenrikscha weiterführen.
Esther Stapf (72 Jahre), ehemalige Schulsekretärin an der Richard-von-Weizsäcker Schule Öhringen, hat ihr gesamtes Familien- und Berufsleben in Öhringen verbracht. Der demografische Wandel liegt ihr am Herzen, und sie möchte einen Beitrag zur altersgerechten Stadtgestaltung leisten sowie generationsübergreifende Ideen und Maßnahmen anstoßen.
Die Wahlunterlagen werden allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern automatisch zugestellt. Der Stadtseniorenrat vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat und initiiert Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität für Seniorinnen und Senioren in Öhringen.
Hier finden Sie alle Infos zum Stadtseniorenrat.
