Der Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Eine feste Größe im Veranstaltungskalender ortsansässiger Unternehmerinnen und Unternehmer.
Der etablierte Wirtschaftsstammtisch der Stadt Öhringen findet, mit kleinen Unterbrechungen, seit dem Jahr 1995 zwei Mal jährlich statt. Die städtische Wirtschaftsförderung lädt ausgewählte ortsansässige Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Stadtverwaltung, Fraktionen, Kirchen und Schulen zu einem Informationsabend ein. Dieser findet in wechselnden Betrieben statt und enthält stets auch eine Besichtigung des gastgebenden Unternehmens.
Referenten unterschiedlicher Arbeitsbereiche stellen während der Veranstaltung aktuelle Themen vor, die für den Standort und seine Betriebe von Bedeutung sind und sich auf die betriebliche Entwicklung auswirken können.
Um Öhringen auch für die kommenden Generationen als Wohn- und Arbeitsstandort attraktiv zu halten sind unter den Gästen auch Stellvertreter der Schulen. Ein enger Austausch zwischen ausbildenden Unternehmen und Schulen ist ein wichtiger Punkt des traditionellen Treffens.
Vertreter der Stadtverwaltung informieren begleitend über aktuelle Maßnahmen und informieren über städtische Projekte mit Wirtschaftsbezug.
Gemeinsame Plattform für lokale Wirtschaftsakteure
Die Veranstaltung bietet eine direkte Möglichkeit für Unternehmen, Feedback zu geben und mit der Stadtverwaltung in einen offenen Dialog über lokale wirtschaftliche Fragen und Herausforderungen einzutreten. Zugleich nutzen nicht selten die Firmenvertreter selbst die Möglichkeit des Austauschs untereinander. So trägt der Wirtschaftsstammtisch zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wachstums in der Region bei.
Der nächste Wirtschaftsstammtisch findet im Oktober 2026 statt.
57. Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Gemeinsam wachsen – Netzwerken zwischen Apfelbäumen.
Die städtische Wirtschaftsförderung und der Obsthof Rembold luden am 11. Mai 2026 ortsansässige Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistungssektor, Handwerk, Stadtverwaltung, Gemeinderat und Schulen zu einem informativen Abend nach Baumerlenbach ein. Im Mittelpunkt standen spannende Einblicke in die Arbeitsabläufe eines modernen Obstbaubetriebs sowie der persönliche Austausch.
Knapp 90 Personen folgten der Einladung und trafen sich zu Beginn der Veranstaltung bei kühlen Temperaturen in der Apfelsortierhalle auf ein gemeinsames Getränk und erste Gespräche. Der Familienbetrieb Rembold hatte den Abend ganz dem Thema „Apfel“ gewidmet. Nach einer kurzen Begrüßung informierte Oberbürgermeister Patrick Wegener die Gäste zunächst mit einer kurzweiligen Präsentation über aktuelle Themen aus der Stadtverwaltung.
Der Wirtschaftsstammtisch war in diesem Jahr ein besonderer, da Oberbürgermeister Wegener die Veranstaltung erstmals als Mitgastgeber eröffnete. Dabei standen auch Neuerungen innerhalb der Stadtverwaltung im Fokus.
„Die Stadtverwaltung ist nicht nur zum Selbstzweck da“ betonte Wegener „sondern für Ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer“. Dies zeige sich u.a. an der neuen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung unter der Leitung von Carina Trovato. „Wir wollen Wirtschaftsförderung neu denken, neue Netzwerke bilden und bestehende beleben“ so Wegener weiter.
Mit dem neuen Format „OB vor Ort“ haben ortsansässige Unternehmen – vom kleinen Friseursalon bis zum großen Industriebetrieb – die Möglichkeit, individuelle Gesprächstermine mit dem Oberbürgermeister und der Wirtschaftsförderung zu vereinbaren. „Wir möchten diese Termine nutzen, um Unternehmen besser kennenzulernen, und verstehen uns dabei als Vermittler.“ erklärt Carina Trovato.
Landwirtschaft als Teil des Industriestandorts Öhringen
Albrecht Rembold, Inhaber des familiengeführten Obsthofs, hatte sich bereits Mitte 2025 als Gastgeberbetrieb zur Ausrichtung des etablierten Wirtschaftsstammtisches beworben. Als Unternehmen mit Sitz im Öhringer Stadtteil Baumerlenbach stand dem nichts im Wege. Der Obsthof wird mittlerweile in fünfter Generation geführt. Während der Betrieb ursprünglich als gemischte, kleinbäuerliche Landwirtschaft mit Ackerbau, Viehhaltung und etwas Obstbau begann, spezialisierte sich die Familie in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend auf den Kernobstanbau. Seit 1997 ist der Hof vollständig auf Äpfel und Birnen ausgerichtet und übernimmt zudem die eigene Vermarktung. Heute bewirtschaftet der Betrieb rund 30 Hektar Obstbaufläche, ergänzt durch kleinere Flächen im Ackerbau sowie Waldflächen. Viele Arbeiten sind noch per Hand zu erledigen, Maschinen sind aber eine unverzichtbare Unterstützung. Ende der 90er Jahre wurde die erste computergesteuerte Sortiermaschine eingesetzt.
Neben dem milden Klima und den sehr guten Böden schätzt Rembold am Standort Öhringen die gute Infrastruktur mit der direkten Nähe zur Autobahn.
Modern ausgerichteter Obstbaubetrieb
Albrecht Rembold setzt auf zukunftsorientierte Technik: Die hochmoderne computergesteuerte Apfelsortiermaschine, die an eine produktschonende Wasserbadentleerung angeschlossen ist, stellt die effiziente und präzise Sortierung der Äpfel nach Größe, Gewicht, Farbe und Qualität mittels Bildverarbeitungstechnologie sicher. Die moderne Kühllagertechnik ermöglicht die Langzeitlagerung der Äpfel auf höchstem Niveau. Vor Ort stehen Lagerkapazitäten für etwa 800 Tonnen Äpfel zur Verfügung. Beim Obsthof Rembold werden ebenso geschlossene Kreisläufe und Nachhaltigkeit großgeschrieben: Rembold betreibt ein eigenes Nahwärmenetz und versorgt sowohl die betriebseigenen Gebäude als auch die umliegenden Nachbarn. Die Energie dafür stammt von der Abwärme der Obstkühlräume und aus der modernen Hackschnitzelheizung, bei der eigenes Waldrestholz und auch Apfelbaumholz als Rohstoff verwendet werden. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen liegt Albrecht Rembold sehr am Herzen.
Auch in der Produktion hat sich der Betrieb in den letzten Jahren immer weiter intensiviert: Mittlerweile sind nahezu alle Apfelplantagen durch Hagelnetze geschützt und ein hofeigener Brunnen dient der Bewässerung kleinerer Flächen. Biodiversität, Insekten- und Bienenschutz sind hier gelebte Praxis: „Ohne ausreichend Insekten kann ich keinen Obstanbau betreiben“, so Albrecht Rembold in seiner Präsentation vor den interessierten Gästen. Rembold arbeitet eng mit den örtlichen Imkern zusammen und legt seit 10 Jahren Blühstreifen in den Fahrgassen seiner Apfelanlagen an. „So wurden über die Jahre drei Hektar vernetzte Blühstreifen geschaffen, ohne dass auch nur ein Apfel weniger produziert wurde“, betont Rembold.
Jeder Apfel hat seine ganz eigene Zielgruppe
„Für jeden Kunden den passenden Apfel, in der passenden Größe und Verpackung zu finden, das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Vermarktung“, weiß Albrecht Rembold. „Wir bieten vom kleinen Pausenapfel bis zum großen Familienapfel alles an.“ Seit zwanzig Jahren nimmt der Familienbetrieb die Vermarktung seiner Produkte selbst in die Hand. Die Äpfel vom Obsthof Rembold werden überwiegend regional im Lebensmitteleinzelhandel, bei privaten Landhändlern, in Gartenmärkten und Hofläden verkauft. Auch die Obstkiste für Kindergärten, Schulen und Firmen ist fester Bestandteil der Vermarktung.
Einen kleinen Teil der Äpfel vermarktet die Familie Rembold direkt über den eigenen Hofladen. Neben einer Vielzahl an Äpfeln bietet Rembold saisonal auch Birnen und Steinobst an. Kürbisse runden im Spätsommer das Angebot ab. Ein Besuch in Rembolds Hofladen lohnt sich ganzjährig.
Gemeinwohl und gesellschaftliches Engagement
Seit 15 Jahren beliefert der Obsthof Rembold Öhringer Schulen und Kindergärten mit Obst und Gemüse im Rahmen des Schulfruchtprogramms. So erhält beispielsweise die Schillerschule regelmäßig Äpfel direkt vom Hof. Jede Klasse bekommt dabei einen eigenen Beutel, sodass jedes Kind seinen Schulapfel erhält.
Auch zum Nikolaustag gibt es jährlich eine besondere Aktion: Alle Öhringer Kindergärten und Grundschulen erhalten leckere Nikolausäpfel als Geschenk vom Obsthof. Die Nikolausapfelaktion hat Albrecht Rembold im Jahr 2006 ins Leben gerufen.
Albrecht Rembolds Ehefrau, Katja Rembold, liegt besonders die Wissensvermittlung rund um den Apfel für Schüler am Herzen. Neben ihren Aufgaben in den Bereichen Buchführung, Personalmanagement, Vermarktung und Kommissionierung organisiert sie bereits seit 15 Jahren regelmäßig interaktive Führungen für Schulklassen im Rahmen des Projekts „Lernort Bauernhof“. Zahlreiche Grundschulklassen wie auch Klassen der Albert-Schweitzer-Schule, der Realschule, des Hohenlohe Gymnasiums und des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums waren bereits zu Gast auf dem Hof, um mit allen Sinnen zu erleben, wo Äpfel herkommen.
Die Begeisterung für den Familienbetrieb war während des gesamten Abends deutlich spürbar. Dieser familiäre Zusammenhalt zeigt sich auch bei den Saisonkräften. „Die meisten unserer Mitarbeiter kommen schon seit mehreren Jahren zu uns auf den Hof, unsere zwei Dienstältesten schon seit über 30 Jahren“, so Albrecht Rembold zum Thema Fachkräftesicherung. Eine Ausbildungsstelle ist aktuell unbesetzt.
Albrecht Rembold bringt sich darüber hinaus noch als „Demobetrieb Pflanzenschutzmittelreduktion“ und in seiner Arbeit als Gemeinderat ein. Wie alte Apfelsorten auf die neuen Anforderungen der heutigen Zeit angepasst sind, testet Rembold aktuell an verschiedenen Sorten wie z. B. dem Öhringer Blutstreifling.
Plattform für Austausch und Networking
Nach den zahlreichen Einblicken in einen modernen Obstbaubetrieb inkl. Firmenrundgang klang der Abend bei einem gemeinsamen Abendessen mit Getränken in der Apfelsortierhalle aus. Zeit sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und in den direkten Austausch zu gehen. Ein Buffet mit verschiedenen selbstgebackenen Apfelkuchen durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen.
www.obsthof-rembold.de
Impressionen vom 57. Wirtschaftsstammtisch
(Quelle: Stadt Öhringen)
56. Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Stadt Öhringen und Freiwillige Feuerwehr Öhringen laden ortsansässige Vertreter zum traditionellen Networking in das Feuerwehrhaus Abteilung Mitte ein.
Gemeinsam für Sicherheit – Im Dialog mit der Feuerwehr
Zu diesem Thema trafen sich am Montag, 29. September 2025 knapp 100 Personen aus Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Stadtverwaltung, Gemeinderat, Kirchen und Schulen um Einblicke in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen und deren Abteilungen Ost, West und Mitte zu erhalten.
Die Freiwillige Feuerwehr hat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Öhringen einen interessanten Abend im Feuerwehrhaus der Abteilung Mitte im Pfaffenmühlweg organisiert. In den neuen Räumlichkeiten der Feuerwehr konnten die Besucher zu Beginn einen Blick von der Dachterrasse auf das nahegelegene Sportgelände werfen und dabei in einen ersten Austausch gehen.
Präsentation zu städtischen Themen: Perspektiven und Projekte
Nach einer kurzen Begrüßung eröffnete Thilo Michler mit einer Präsentation zu städtischen Themen. Hierunter fiel das Großprojekt zur Sanierung des Bahnhofareals. Aber auch ein aktueller Stand zu den Gewerbegebieten Wammesfeld, Schönblick, Buckenrain und interkommunales Gewerbegebiet wurde angeführt: Alle Flächen des Gebiets Wammesfeld sind bereits verkauft und werden erschlossen. Das Gewerbegebiet Schönblick bietet noch verfügbare Flächen und dazu einen atemberaubenden Ausblick.
Abschließend zog Thilo Michler Resümee über die rund 30 Wirtschaftsstammtische, an denen er während seiner vergangenen Amtszeit teilgenommen hat. Die Vielfalt und das Miteinander zwischen Firmen und Schulen sei ihm dabei immer positiv aufgefallen.
Jens Pawellek, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen, überreicht zu Beginn seiner Präsentation einen Gutschein für eine Drehleiter-Fahrt mit der Familie an Thilo Michler.
„Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist immer direkt, offen und konstruktiv“
betont Pawellek und so wurden in den vergangenen Jahren einige Umbaumaßnahmen und entsprechende Neuerungen, wie Fahrzeuganschaffungen gestemmt. Neben den Abteilungen, Ost, West und Mitte gibt es noch die Jugendfeuerwehr und die Alterskameraden, gesamt sind es aktuell 351 Feuerwehrangehörige.
Aus- und Weiterbildung: Mitarbeitende und ihr Dienst bei der Feuerwehr
Ein Aspekt des Abends war Unternehmen für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrangehörigen zu sensibilisieren. 32% aller Einsätze im Jahr 2024 erfolgten im Zeitraum zwischen 7 – 18 Uhr, fallen meist in die Arbeitszeit der Feuerwehrangehörigen und sorgen somit zu Ausfällen am Arbeitsplatz. Die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft und somit unabdingbar für ein sicheres Miteinander und einen starken Wirtschaftsstandort.
Jens Pawellek bedankt sich bei den Firmen für die Bereitschaft ihre Mitarbeitenden, teilweise Führungskräfte, während der Arbeitszeit freizustellen, sodass diese in kürzester Zeit am Einsatzort eintreffen können. Somit konnten 2024 in rund 200 Einsätzen 25 Personen gerettet werden.
Anders als in Teilen der Wirtschaft macht sich die Freiwillige Feuerwehr Öhringen keine Sorgen um den Nachwuchs, die Jugendfeuerwehr zählt 40 Mitglieder. Der Gemeinschaftssinn hält viele Jugendliche in der Region und bindet kommende Fachkräfte an den Wirtschaftsstandort Öhringen.
Plattform für Networking
Weiter ging es im Anschluss mit einer Führung durch das Feuerwehrhaus. An sechs Stationen konnten die Teilnehmenden des Wirtschaftsstammtisches Einblicke in unterschiedliche Themen, wie die Einsatzleitstelle oder Höhenrettung erhalten.
Anschließend ließ ein gemeinsames Abendessen mit Getränken Zeit sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und in den direkten Austausch zu gehen.
www.feuerwehr-oehringen.de
Impressionen vom 56. Wirtschaftsstammtisch
Quelle: Stadt Öhringen
55. Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Zur Eröffnung der 9. messeÖHRINGEN: regionale Wirtschaft vernetzt sich im Hofgarten.
Knapp 100 Teilnehmer informieren sich über innovatives Messekonzeptund stärken lokale Wirtschaftsbeziehungen
Zum 55. Wirtschaftsstammtisch kamen am Donnerstag, 22. Mai 2025, parallel zur Eröffnung der 9. messeÖHRINGEN knapp 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Stadtverwaltung, Fraktionen, Kirchen und Schulen auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Öhringen zum Netzwerktreffen in den Öhringer Hofgarten.
Synergien zwischen Messe und Wirtschaftsnetzwerk
Oberbürgermeister Thilo Michler hob die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor und verwies auf die besondere Atmosphäre der Messe im Grünen:
„Es ist kein Zufall, dass wir unseren Wirtschaftsstammtisch parallel zur Messeeröffnung durchführen. Beide Veranstaltungen verkörpern das, was Öhringen als Wirtschaftsstandort auszeichnet: die enge Vernetzung zwischen Unternehmen, Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern. Viele unserer Stammtisch-Teilnehmer präsentieren sich gleichzeitig als Aussteller auf der Messe – das zeigt die lebendige Wirtschaftsgemeinschaft unserer Stadt. Der Wirtschaftsstammtisch ist für uns nicht nur ein Netzwerktreffen, sondern ein strategisches Instrument zur Wirtschaftsförderung.“
Plattform für wirtschaftliche Entwicklung und strategischen Austausch
Nach der Begrüßung auf der Allmand führte ein Rundgang durch das Messegelände, zu dem auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren. Dabei konnten die Teilnehmenden nicht nur Waren und Dienstleistungen kennenlernen, sondern sich auch über aktuelle Herausforderungen der Wirtschaft austauschen. Besonders wertvoll war der direkte Kontakt zu den Unternehmen, die sowohl am Wirtschaftsstammtisch teilnahmen als auch mit eigenen Ständen auf der Messe vertreten waren. Ein gemeinsames Mittagessen in der Tanzlinde mit intensiven Gesprächen in geschlossener Gesellschaft rundete den erfolgreichen Eröffnungstag ab.
Impressionen vom 55. Wirtschaftsstammtisch
Quelle: Stadt Öhringen
54. Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Stadt Öhringen und TOBSTEEL laden ortsansässige Vertreter zum Networking in der Logistikhalle ein.
Zum zweiten Mal dieses Jahr fand am Montag, 30. September 2024, der etablierte Wirtschaftsstammtisch der Stadt Öhringen statt. Am Abend trafen sich 111 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Stadtverwaltung, Fraktionen, Kirchen und Schulen auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Öhringen zum 54. Netzwerktreffen.
Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste stellte Tobias Schäfer, Geschäftsführer von TOBSTEEL, den in Öhringen ansässigen Schraubengroßhandel, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert, vor. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 in Pfedelbach hat sich das Unternehmen zu einem festen Bestandteil der regionalen Wirtschaft entwickelt und zahlreiche Erfolge erzielt.
Mitten im Herzen der Firma der Logistikhalle, erfuhren die Gäste alles rund um das Unternehmen: Von den Anfängen wie der Namensgebung, die aufgrund der Anmeldung beim Markenamt von TOPSTEEL auf TOBSTEEL fiel und so vom Vornamen des Geschäftsführers abgeleitet wird bis in die Gegenwart, in der sich der Schraubengroßhändler innerhalb des großen Marktes durch Spezialisierung positioniert. Hierzu gehört es, individuelle Produktlösungen anzubieten, direkt die Industrie zu beliefern und das Produktprogramm fortlaufend auf die Wünsche der Industrie anzupassen.
Dabei gilt „Schrauben gibt es wie Sand am Meer. Aber nicht jede Schraube verträgt auch Sand und Meer.”, so Tobias Schäfer.
TOBSTEEL bietet seinen Kunden Schrauben und Verbindungselemente aus fünf verschiedenen Edelstählen an und klassifiziert diese entsprechend nach Korrosionsbeständigkeit, um Einflüssen wie Wind oder Salzwasser standzuhalten. So werden weltweit große Bauprojekte in Branchen wie dem Tunnelbau, Rohrleitungsbau, Solartechnik, Holzbau, Zaunbau, Offshore oder der Fassaden- und Fenstertechnik beliefert und beeindruckende Bauten wie Fußballstadien oder das King Ithra Building in Saudi-Arabien ausgestattet.
Oberbürgermeister Thilo Michler präsentierte im weiteren Verlauf investive Maßnahmen der Stadt. Aktuell laufen die Bauarbeiten am neuen Krankenhaus und dem Hohenlohe-Gymnasium weiter. Gesundheit und Bildung tragen maßgeblich zu einem starken Wirtschaftsstandort bei. Hierzu zählt auch der bereits eingeweihte Anbau im Kindergarten Rosenberg und die neue Grundschule Limespark. Aber auch Investitionen in die Sicherheit, wie der Neu-/Anbau der Feuerwehr sind Teil des Konzepts.
In Bezug auf Fachkräfte warb der OB für die 2018 gegründete Fachkräfteinitiative Hohenlohe Plus, zu der Öhringen als Gründungsmitglied gehört. Ihr Ziel ist, die besten Fachkräfte für die Region zu gewinnen und in Hohenlohe zu halten.
Als Ausbildungsbetrieb bildet TOBSTEEL seit 2005 jährlich mittlerweile vier Ausbildungsberufe aus. Auch bei der Öhringer Nacht der Ausbildung ist TOBSTEEL ein fester Partner, um Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung in der Heimat zu begeistern. Und trägt damit zum Fachkräfteaufbau in der Region bei.
„Die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Handel und Firmen sowie Schulen und Kirchen ist ein wichtiger Baustein des wirtschaftlichen Erfolgs in Öhringen. Attraktive Angebote für die Bürgerinnen und Bürger bringen unsere Stadt weiter voran. Die Verzahnung mit unserem Stadtmarketingverein Öhringen. Lieblingsstadt. e.V. ermöglicht es uns noch mehr positive Erlebnisse in Öhringen zu schaffen“, so Oberbürgermeister Michler.
Hierzu zählen u. a. die im Sommer neu aufgestellten roten Stühle in der Innenstadt, aber auch der Trinkwasserbrunnen auf dem Marktplatz. Auch die Belebung der Gastronomie, wie mit dem neu eröffneten Café Erich bereichern diesen Mix.
Weiter ging es für die Teilnehmer des Wirtschaftsstammtischs mit einem Rundgang durch das Firmengebäude von TOBSTEEL. Aufgeteilt in fünf Gruppen, die angelehnt an die Klassifizierungen von Edelstahlschrauben anhand der fünf Korrosionsbeständigkeitsklassen waren, durften in der Logistikhalle und den Büroräumen die Gäste alles Nennenswerte zu den Bereichen Einkauf, Verkauf, Warenausgang, Qualitätsmanagement und Logistik erfahren. Beeindruckend waren dabei auch der Ablauf der Konfektionierung und die imposanten Hochregallager, die mit Staplern angefahren wurden. Eigens für die Veranstaltung wurde ein Teil der Belegschaft für eine Show-Schicht am Abend eingeteilt und so konnte der Arbeitsablauf hautnah erlebt werden.
Ein gemeinsames Abendessen mit Getränken und interessanten Gesprächen rundete den Abend ab.
www.tobsteel.com
Impressionen vom 54. Wirtschaftsstammtisch
Quelle: Stadt Öhringen/TOBSTEEL
53. Öhringer Wirtschaftsstammtisch
Stadt Öhringen und bmk Steinbruchbetriebe laden ortsansässige Vertreter zum Austausch im Steinbruch in Öhringen-Unterohrn ein.
Am Montag, 6. Mai 2024 trafen sich über 90 Vertreterinnen und Vertreter auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Öhringen zum 53. Netzwerktreffen.
Die Veranstaltung fand im beeindruckenden Ambiente der gastgebenden Öhringer Firma bmk Steinbruchbetriebe statt. Die rustikale Steinbruch-Optik wurde durch ein gemütliches Zelt bei bester Bewirtung bereichert. Oberbürgermeister Thilo Michler betonte die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Stadt und den ortsansässigen Gewerbetreibenden:
„Der Wirtschaftsstammtisch als Begegnungsformat ist von entscheidender Bedeutung. Das wichtige Netzwerktreffen für lokale Unternehmen ermöglicht direkten Austausch und die Möglichkeit, gemeinsam die wirtschaftliche Entwicklung von Öhringen voranzutreiben und eine kraftvolle und dynamische Geschäftsgemeinschaft aufzubauen. Trotz aller Herausforderungen sind unsere Firmen stark. Klar ist, dass der Fachkräftemangel auch unsere lokale Wirtschaft betrifft. Umso attraktiver wollen wir als lebenswerter Wohn- und Bildungsstandort sein.“
Oberbürgermeister Thilo Michler präsentierte zum Auftakt investive Maßnahmen der Stadt. Er listete die baulichen Investitionen auf, die aktuell am neuen Krankenhaus, dem Hohenlohe-Gymnasium und der Grundschule im Limespark laufen.
„Wir fokussieren uns bei der Stadtentwicklung auf Gesundheit und Bildung. Sie dient als Basis für einen starken und attraktiven Wirtschaftsstandort“, so der OB.
In Bezug auf Fachkräfte warb der OB für die 2018 gegründete Fachkräfteinitiative Hohenlohe Plus, zu der Öhringen als Gründungsmitglied gehört. Ihr Ziel ist, die besten Fachkräfte für die Region zu gewinnen und in Hohenlohe zu halten.
Als diesjähriger Gastgeber hatte die bmk Steinbruchbetriebe Gelegenheit, den Gästen ihren vielfältigen Geschäftsbereich vorzustellen. Zum Portfolio gehört nicht nur die Gewinnung verschiedener Gesteinskörnungen bis hin zu Mauerblocksteinen für den Garten- und Landschaftsbau, sondern auch Gabionen und umfängliche Logistikleistungen.
Beeindruckend und besonders anschaulich für die Arbeit der bmk Gruppe war die Live-Sprengung im Steinbruch und eine wunderbare Illumination des Geländes in verschiedenen Farben. Eine Gelände-Rundfahrt mit dem Shuttlebus mit weiteren Informationen zur Energiegewinnung und zu Baustoffrecycling, zur Verfüllung und Wiederaufforstung gaben Auskunft über die Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Gruppe. So kann alter Beton und Asphalt angeliefert werden, der durch verschiedene Produktionsschritte recycelt und zurück in den Rohstoffkreislauf kommt.
Lediglich 0,2 Prozent der Landesfläche in Baden-Württemberg werden von Steinbrüchen, Kies- und Tongruben – und dies auch nur zeitweise – in Anspruch genommen, so Baptist Schneider, Geschäftsführer der bmk Gruppe. Dennoch gestalten sich die Genehmigungsverfahren für Steinbrucherweiterungen thematisch und zeitlich als sehr schwierig, obwohl in Baden-Württemberg jährlich 100 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe gewonnen und nachweislich zur Grundversorgung benötigt werden.
Das heißt, so stellt Baptist Schneider fest: „Ihr persönlicher Steinbedarf je Einwohner sind 1 kg pro Stunde – und schon morgens haben Sie Kontakt mit der Steine- und Erdenindustrie: Die Grundlage Ihrer Zahncreme ist Steinmehl. Auch das Haus, in dem Sie sicher geschlafen haben und die Straßen, Radwege und Gleise, auf denen Sie fahren, sind aus und mit Steinen gebaut.“
Aber die Steinbrüche sichern nicht nur die regionale Grundversorgung mit mineralischen Rohstoffen mit kurzen Transportwegen, sondern dienen auch im Naturschutz als seltengewordene Rückzugsorte für geschützte Arten wie die Gelbbauchunke oder die Zauneidechse.
https://bmk-steinbruchbetriebe.com
Impressionen vom 53. Wirtschaftsstammtisch
Quelle: Stadt Öhringen
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Marktplatz 15
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