Per Display gegen Motorradlärm

Straßenbauamt des Hohenlohekreises will Motorradfahrer sensibilisieren

Um auf gehäufte Beschwerden von Anwohnern über Motorradlärm zu reagieren, hat das Landratsamt Hohenlohekreis, Straßenbauamt, eine Anlage zur Messung von Motorradlärm angeschafft. Sie soll Motorradfahrer für den von ihnen verursachten übermäßigen Lärm sensibilisieren.
Dabei misst die Anlage den entstehenden Lärm bei vorbeifahrenden Fahrzeugen. Übersteigt der Lärmpegel die Grenzwerte, erscheint auf einem in etwas Abstand aufgestellten Display „langsamer“ bei Pkw oder „leiser“ bei Motorrädern. Werden die Grenzwerte nicht überschritten, erscheint ein „Danke“.
„Wir hoffen, dass die Verkehrsteilnehmer durch diese Hinweise ihre Fahrweise anpassen und somit die Lärmbelastung für die Anwohner sinkt“, erklärt Catharina Allerborn, Dezernentin für Verkehr im Landratsamt Hohenlohekreis.
Am 31. Oktober beginnt eine etwa vierwöchige Testphase, in der die Anlage auf der B19 bei Belsenberg aufgestellt ist.
Ab der Motorradsaison 2020 wird die Anlage rotierend an mehreren Orten aufgestellt, unter anderem auf der B19 im Ingelfinger Ortsteil Stachenhausen, auf der L1025 im Schöntaler Ortsteil Winzenhofen, auf der L 1045 im Forchtenberger Ortsteil Ernsbach sowie auf der B19 im Künzelsauer Ortsteil Nagelsberg auf Höhe der Mühlbergstraße.
Das Motorradlärmdisplay wird sowohl aus Kreismitteln als auch aus Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg finanziert.

 

Bildtext: Alles in Ordnung: Ist der Lärmpegel im Toleranzbereich, gibt es ein „Danke“.