Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund erhalten Informationen zum Thema Arbeitsrecht

Das Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber (INW) hat in Kooperation mit der Beratungsstelle „mira – Mit Recht bei der Arbeit“ (mira) und der Volkshochschule Öhringen Mitte Juli eine Informationsveranstaltung zum Thema „Arbeitsrecht“ durchgeführt.

Als Rechtsanwältin für den Schwerpunkt „Arbeitsrecht“ sowie als Beraterin im Projekt „mira“ erklärte Tülay Güner den Teilnehmenden rechtliche Inhalte wie Arbeitsvertrag, Urlaub, Krankheit und Kündigung. Anhand von Beispielen aus Ihrem Beratungsalltag zeigte Güner, wie wichtig dieses Thema ist. Die Veranstaltung war gut besucht, und es nahmen Geflüchtete wie auch Migrantinnen aus der EU und Drittstaaten teil.

Das Projekt „INW“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das INW unterstützt Geflüchtete bei der Integration in Arbeit, Ausbildung und Schule.

Die Beratungsstelle „mira“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Projekten „Faire Integration“ und „Faire Arbeit“ sowie der Katholische Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Bei mira können Geflüchtete wie auch Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten eine kostenlose Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen erhalten. Mehr Informationen zu mira und deren Angebot sind im Internet unter www.mira-beratung.de zu finden.