23. Hohenloher Weindorf vom 28. Juni bis 2. Juli 2018

Öffnungszeiten:

Donnerstag von 17 bis 24 Uhr

Freitag von 17 bis 1 Uhr

Samstag von 17 bis 1 Uhr

Sonntag von 11 bis 22 Uhr

Montag von 17 bis 23 Uhr

Junges Weindorf im Hofgarten: Freitag und Samstag 20 bis 1 Uhr

Genuss macht Laune – fünf Tage und Nächte lang

Vom 28. Juni bis 2. Juli öffnet in Öhringen das 23. Hohenloher Weindorf auf dem Marktplatz und im Schlosshof seine Pforten – Junges Weindorf im Hofgarten, Hohenloher Weißweinpreis und Gastro-Wettbewerb

Fünf Tage und Nächte, vierzig Stunden Öffnungszeit, 200 Weine und Sekte, dazu ein üppiger Mix aus Geselligkeit, Gaumenfreuden und Musik – auch bei der 23. Auflage des Hohenloher Weindorfs können Weinfreunde und Genießer aus dem Vollen schöpfen. Unter dem Motto „Genuss macht Laune“ öffnet der beliebte Schlürfer- und Schlemmertreff vom 28. Juni bis 2. Juli seine Pforten. Idyllischer Schauplatz des „zertifizierten Württemberger Weinfestes“: das historische Herz Öhringens mit Marktplatz, Schlosshof und Areal Schloss West, sowie beim Jungen Weindorf das Wiesen-Rondell im Hofgarten.
„Gut wie immer“ - nach dieser Devise setzen die Macher auf ihre bewährten Klassiker, zeigen aber auch, dass sie „von Jahr zu Jahr noch besser werden“. Einiges Neue auf der Pfanne haben sie mit einem neuen Weinstand, der Neugestaltung des Areals Schloss West, mit neuen Weinen, Bands und kulinarischen Angeboten.
Offiziell eröffnet wird das Weindorf - umrahmt von den Jagdhornbläsern - am Donnerstag, 28. Juni, um 18 Uhr von Oberbürgermeister Thilo Michler und den Hohenloher Weinhoheiten Tamara und Jennifer. Bei dem von Hansy Vogt moderierten Auftakt zeichnet Michler den nordischen Kombinierer Johannes Rydzek (26) aus Oberstdorf – 2017 sechsfacher Weltmeister in Lahti und 2018 zweifacher Goldmedaillengewinner in Pyeongchang – mit dem Öhringer Weinschlüssel aus und prämiert die von einer Jury gekürten fünf besten
Weindorf-Rieslinge mit dem Hohenloher Weißweinpreis.
Außerdem verleiht Sternekoch Lothar Eiermann den zwei Siegern des bereits fünften Weindorf-Gastrowettbewerbs die Plakette „Ausgezeichnet regional“. In den Kategorien "Imbiss" und "Gutbürgerlich" wurden sie von einer Jury nach Regionalität, Originalität, Geschmack und Präsentation bewertet. Dass es damit gelungen ist, die Weindorf-Kulinarik mit mehr Vielfalt, Pfiff und Regionalität aufzupeppen, zeigt einmal mehr das aktuelle Angebot. Vom Wengerter-Weck über Wild-Maultaschen-Burger und Fischsülze bis zur geschmorten Kaninchen-Keule reicht das Spektrum. Längst hat dieser Wettbewerb dem Weindorf ein kulinarisches Alleinstellungsmerkmal beschert, das anderen Festles-Machern als Vorbild gilt.
Vorbildlich ist auch die Auswahl von rund 200 Weinen und Sekten, die zwei Genossenschaften und 27 Selbstvermarkter aus Hohenlohe und Heilbronn ab zwei Euro pro Zehntel kredenzen. Eine Vielfalt, die so nur auf dem Weindorf zu haben ist. Vom süffigen Sommerwein bis zum hochkarätigen Barrique-Kracher.
Vielfalt – und das auf gleich drei Bühnen - prägt auch den Musikmix aus Rock, Pop, Oldies, Jazz, Swing, Chorgesang und Blasmusik.
Damit auch jüngere Leute auf ihre Kosten kommen, wird das traditionelle Weindorf vom Jungen Weindorf flankiert. Unter dem Motto „Back to the roots“ kehrt es wieder in den Hofgarten zurück und verwandelt das dortige Rondell am Freitag- und Samstagabend zur fröhlichen Partyzone.
Wer seinen Weindorf-Besuch mit einer Entdeckungstour durch Öhringens historische Innenstadt verbinden will, kann sich samstags und sonntags um 17 Uhr ohne Anmeldung einer einstündigen Stadtführung anschließen (Kosten drei Euro).

Für „Genuss ohne Reue“ sorgt erneut der Nahverkehr Hohenlohekreis, der an allen Weindorf-Tagen (außer sonntags) seine Sonderbusse einsetzt und für vier Euro im Nah- und sieben Euro im Regio-Bereich spezielle Weindorf-Tickets anbietet. Wer am „HNV- Weindorf-Sonntag“ am Infostand des Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehrs auf dem Marktplatz einen gültigen HNV-Fahrschein vorlegt, erhält zwischen 14 und 20 Uhr einen Wein-Gutschein. Gäste aus Heilbronn und dem Weinsberger Tal bringt „Ruck Zug“ die Stadtbahnlinie S4 nach Öhringen.
Damit das familiäre Hohenloher Weindorf weiterhin eines der friedlichsten Feste bleibt, halten die Veranstalter an ihrem Sicherheitskonzept mit den bewährten Eckpfeilern aus starker Polizeipräsenz, privatem Sicherheitsdienst und Branntweinverbot fest.

Johannes Rydzek

Weindorf-Impressionen