18.05. | Elterninformation zur schrittweisen Öffnung der Öhringer Kindertageseinrichtungen

Sehr geehrte Eltern,

Sie alle warten auf Informationen, wie es in den Kindertageseinrichtungen ab 18.05.2020 weiter-gehen wird. In den Medien war ankündigt, dass die Betreuung vom 18.05.2020 an schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausgeweitet werden soll. Nähere Informationen dazu gab es am 14.05.2020 in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür wurden am Samstag, 16.05.2020 durch die Anpassung der Corona-Verordnung geschaffen.

Für die Kindertageseinrichtungen gilt, dass bis zum Ablauf des 15.06.2020 der Betrieb untersagt ist, soweit nicht nach Maßgaben der Absätze 2 bis 7 in §1a CoronaVO die Wiederaufnahme des Betriebs gestattet ist.

Der Betrieb der Kindertageseinrichtungen ist gestattet für Kinder,
1.    die zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung berechtigt sind,
2.    mit einem vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder der Leitung der Einrichtung festgestellten besonderen Förderbedarf, oder
3.    die nicht zur Teilnahme berechtigt sind, sofern nach Aufnahme der dort genannten Kinder noch Aufnahmekapazitäten innerhalb der Höchtsgruppengröße verbleiben.

Bei der schrittweisen Öffnung der Kindertageseinrichtungen sind folgende Eckpunkte zu beachten:

- Maximal zulässig ist die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße. Dies bedeutet, es können maximal 50 % der Kinder gleichzeitig anwesend sein und vor Ort betreut werden.

- Vorrang haben weiterhin die Kinder, die im Rahmen in der erweiterten Notbetreuung betreut werden und Kinder mit besonderen Förderbedarf entsprechend der Corona VO.

- Falls weitere Plätze zur Verfügung stehen, sollen diese für ein zeitweises, gegenüber dem Normalbetrieb reduziertes Angebot für weitere Kinder genutzt werden, die die Einrichtung vor der Schließung besucht haben. Ziel ist es, möglichst allen Familien und Kindern zumindest eine zeitweise Betreuung an einzelnen Wochentagen anbieten zu können.

Die geplante Ausweitung kann jedoch nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Darüber hinaus hängt die Umsetzung maßgeblich von der räumlichen und personellen Situation in der jeweiligen Einrichtung ab. Daher werden wir individuell für jede Einrichtung prüfen, wie sich zeitweise Betreuungsangebote für die Kinder umsetzen lassen, die den Kindergarten vor der Schließung besucht haben. Neuaufnahmen sind derzeit nicht möglich.

Wir gehen davon aus, dass ab dem 25.05.2020 schrittweise weitere Kinder in den Öhringer Kindertagesstätten betreut werden können. Die jeweiligen Einrichtungsleitung wird Sie darüber informieren, an welchen Tagen eine Betreuung Ihres Kindes möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://km-bw.de/Coronavirus

Stadt Öhringen | 18. Mai 2020

Ausweitung der Notbetreuung: Kindertagesstätten und Schulen

Ab 27. April 2020 wird die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen erweitert. Künftig haben nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung. Auch jene Kinder haben Anspruch auf eine Notbetreuung,  bei denen beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Die Eltern müssen bei ihrem Antrag auf Notbetreuung zudem bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Notbetreuung findet in der Einrichtung statt, in der das Kind bislang betreut wurde.

Vorrang bei der Aufnahme in die erweiterten Notbetreuung haben Kinder, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist, sowie Kinder von Alleinerziehenden.

Die beiden Kriterien Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und Unabkömmlichkeit müssen in einer Bescheinigung des Arbeitgebers zwingend bestätigt werden.

Den erforderlichen Antrag können Eltern zusammen mit den nötigen Bescheinigungen direkt in der jeweiligen Kindertageseinrichtung abgeben. Mit den Verantwortlichen der jeweiligen Einrichtung können dann die weiteren Fragen rund um die Notbetreuung geklärt werden.

Downloads:
Formulare für die Anmeldung zur Notbetreuung und Arbeitgeberbescheinigung - Klick auf die Grafiken (pdf):

Stadt Öhringen | 22. April 2020 zuletzt geändert am 23. April 2020

Beratungsangebot des HOK für Familien

Das Landratsamt Hohenlohekreis, Jugendamt, hat Beratungsangebote für Familien
zusammengestellt.

Viele Familien stehen seit der Corona-Krise vor ganz besonderen Herausforderungen.
Unterschiedlichste Anforderungen können gerade in diesen Zeiten enormen Druck
verursachen.

Eine Übersicht zu den Beratungsangeboten im Hohenlohekreis, überregionalen Stellen,
Hilfetelefonen und Online-Beratungen sowie eine Link-Sammlung mit nützlichen Tipps sind auf
der Corona-Homepage des Landratsamtes unter www.corona-im-hok.de zu finden.

In besonderen Notlagen, bei Zuspitzung oder drohender Eskalation in der Familie sowie
Überforderung und Hilfebedarf kann das Jugendamt direkt unter Tel. 07940 18-427 oder Tel.
07941 986120 sowie per E-Mail unter jugendamt(at)hohenlohekreis.de kontaktiert werden.
Insbesondere bei Verdacht auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung und häuslicher Gewalt
bittet das Jugendamt dringlich um eine Meldung aus der Familie oder deren Umfeld. Nur
mithilfe aufmerksamer Mitmenschen kann Kindern in Notsituationen geholfen werden.

Vollständige PM des HOK | pdf

Liste vielfältiger Beratungsangebote | pdf - 7 Seiten

Stadt Öhringen | 7. April 2020

Telefon-Hotline für Eltern | Öhringer Kitas

Die vorübergehende Schließung der Kindertageseinrichtungen soll nicht bedeuten, dass die Eltern mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten auf sich allein gestellt sind!

Viele Kitas und deren Erzieherinnen halten bereits jetzt per E-Mail und Telefon Kontakt zu ihren Eltern.

Ab Montag, 06.04.2020 bietet die Stadt Öhringen in ihren städtischen Kindergärten zusätzlich eine Telefon-Hotline zur Unterstützung an.

Kommen Sie auf die Leiterinnen und Erzieherinnen zu und rufen Sie sie an.

Ihre Kita ist auch in der aktuell schwierigen Zeit sehr gerne für Sie da!

Die Einrichtungen sind ab dem 6. April an allen Werktagen
von 09:00 bis 11:00 Uhr telefonisch erreichbar:

 

Name der EinrichtungTelefon
Kindergarten Am Römerbad07941 63715
Kindergarten Behringstraße *07941 35791
Kindergarten Dambacher Villa07941 63741
Kindergarten Kornblumenstraße07941 35255
Kindergarten Röntgenstraße07941 34596
Kindergarten Rosenberg07941 38187
Kindergarten Cappel07941 3202
Kindergarten Michelbach07941 33777
Kindergarten Ohrnberg07948 570


(* leider nicht in der Zeit vom 14.4. bis 17.4.)

Hasen-Bilderbuch

Ursula Leitl, ehemalige Erzieherin und Mutter eines Fünfjährigen, hat eine kleine Hasengeschichte geschrieben. Diese soll Kindern die Verhaltensregeln näher bringen, die derzeitige soziale Isolation erläutern und ihnen die Angst nehmen. Diese Geschichte stellen wir gerne zum Download bereit:

Download mit Klick auf die Grafik | pdf ca. 2 MB

 

 

 

Informationen für Schulen und Kitas

Schulen und Kitas sind landesweit seit Dienstag, 17. März 2020 bis zu den Osterferien geschlossen!

Bitte beachten Sie die stets aktuellen Informationen des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Für die Stadt Öhringen gilt, dass die Abbuchungen der Gebühren für Kindergärten und die Jugendmusikschule zurückgestellt werden, bis eine landesweite Lösung vereinbart wurde.

 

Wichtiger Hinweis zur Kinderbetreuung durch die Großeltern oder ältere "Babysitter"

(Quelle: focus online - Ratgeber - 12. März 2020)

"Der Chef-Virologe der Berliner Charité Christian Drosten hat sich zur Kinderbetreuung durch Großeltern sehr klar geäußert. Er rät Eltern, ihre Kinder in den kommenden Monaten nicht mehr zur Betreuung zu den Großeltern zu geben. Denn sind Ältere durch das Coronavirus deutlich stärker gefährdet als Jüngere; sie müssten daher laut Drosten besonders geschützt werden.

Familien fordert der Virologe deshalb auf, die Betreuung ihrer Kinder bis zum Herbst anders zu regeln und individuelle Alternativlösungen zu finden – wenngleich das für alle „schmerzhaft und unbequem“ sein könne.

Sollte eine Betreuung nicht ohne Hilfe der Großeltern machbar sein, sollten Sie in der Familie besonders strikt auf Hygienemaßnahmen achten. Umarmungen von Oma und Opa sollten tabu und regelmäßiges Händewaschen mit Seife Pflicht sein. Das auch kleinen Kindern klarzumachen, ist Aufgabe der Eltern."