Ein großes Plus für Hohenlohe: Fünf Hohenloher Mittelzentren und drei Landräte treffen sich in Öhringen

Austausch in Öhringen über eine starke Hohenloher Raumschaft: BM Stefan Neumann, OB Thilo Michler, OB Udo Glatthaar, Landrat Dr. Matthias Neth, Landrat Reinhard Frank, Landrat Gerhard Bauer, OB Rudolf Michl, OB Hermann-Josef Pelgrim (v.l.n.r.)

Die Stadtchefs aus Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall hatten die Landräte aus dem Main-Tauber-Kreis, dem Hohenlohekreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Die Ziele des Städtenetzwerks HOHENLOHE plus und die künftige Entwicklung des ländlichen Raumes standen auf der Tagesordnung.

Öhringens OB Thilo Michler begrüßt die hochrangig besetzte Runde im Weißen Saal des Öhringer Schlosses und benennt einleitend die Kernthemen des Austauschs: „Wirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Digitalisierung“.

„Wir wissen, dass dies keine einfachen Themen sind, dennoch müssen und wollen wir sie im regionalen Verbund angehen“, erläutert OB Hermann-Josef Pelgrim, Schwäbisch Hall.

In den Bereichen Wirtschaftsförderung, Fachkräftegewinnung, Standortmarketing und Tourismus arbeiten die Hohenloher Mittelzentren über das Städtenetzwerk bereits enger zusammen. Zugleich sollen Wege der Zusammenarbeit mit den drei Landkreisen angestrebt werden und diese Synergien für Hohenlohe genutzt werden.

Landrat Gerhard Bauer, Schwäbisch Hall merkt an, dass es wichtig ist, die Kräfte zu bündeln, jedoch letztlich alle Städte und Gemeinden in den Landkreisen mitgenommen werden müssen.
OB Rudolf Michl, Crailsheim sieht den kommunalen Verbund von HOHENLOHE plus als „Diamant“, der innerhalb der gesamten Region Heilbronn-Franken eine wichtige Rolle spielen kann.

Unter den Arbeitsthemen mahnt Landrat Reinhard Frank, Main-Tauber-Kreis an, dass gerade das komplexe Thema Gesundheit äußerst schwierig zu bearbeiten ist und auch bei regionalen Schulterschlüssen die Gestaltungsspielräume eng sind.

Im Bereich des Tourismus sieht OB Udo Glatthaar, Bad Mergentheim eine gemeinsame, freiwillige Aufgabe, die im regionalen Verbund effektiver und zielgerichteter bearbeitet werden kann: „Entscheidend wird aber sein, ob auf überregionaler Ebene eine große Raumschaft als starke Tourismusmarke entwickelt werden kann.“

Landrat Dr. Matthias Neth, Hohenlohekreis könnte sich zum weiteren Ausbau des regionalen Tourismus eine vertiefte Zusammenarbeit auf Projektebene vorstellen. Synergien zur Wirtschaftsförderung sollten auch hier weiter genutzt werden.

Bürgermeister Stefan Neumann, Künzelsau lobt den direkten und offenen Austausch der hochrangig besetzten Runde: „Wir alle haben das Ziel, unsere produktive ländliche Region weiterzuentwickeln und unser Städtenetzwerk HOHENLOHE plus wird hierzu sicherlich weiterhin viele zielführende Beiträge leisten können.“

(Gemeinsame Pressemitteilung der Hohenloher Mittelzentren Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall :: Mittwoch, 6. Juli 2016)

Internetauftritt des Städtenetzwerks HOHENLOHE plus

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Image-Clip des Städtenetzwerks HOHENLOHE plus

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Städtebündnis HOHENLOHE plus stellt Magazin „The New Hohenloher“ vor

Pressemitteilung der fünf Hohenloher Mittelzentren vom 3. Dezember 2014:

CR, MGH, KÜN, ÖHR und SHA wollen die Region Hohenlohe weiter voranbringen

Vor einiger Zeit trafen sich die Stadtoberhäupter der fünf im Bündnis Hohenlohe Plus zusammengeschlossenen Städte im Crailsheimer Rathaus, um das gemeinsam mit dem Zeitungsverlag Schwäbisch Hall entwickelte neue Standortmagazin „The New Hohenloher“ vorzustellen.

Die Oberbürgermeister Udo Glatthaar (Bad Mergentheim), Rudolf Michl (Crailsheim), Thilo Michler (Öhringen) und Hermann-Josef Pelgrim (Schwäbisch Hall) sowie Bürgermeister Stefan Neumann (Künzelsau) waren sich darin einig, dass das Magazin einen gelungenen Auftakt für eine noch stärkere künftige Zusammenarbeit im Raum Hohenlohe Plus bildet.

In Kürze wird das 120 Seiten starke Magazin um einen handlichen Flyer ergänzt, dem bis Anfang nächsten Jahres ein gemeinsamer Internetauftritt folgen wird.

Stärken der Region gemeinsam darstellen

Hervorgehoben wurde seitens der beteiligten Städte, dass die Stärken in den Bereichen Wirtschaft und Lebensqualität erstmals für die gesamte Region Hohenlohe Plus und nicht wie zuvor für jede Stadt einzeln dargestellt werden. Damit trägt „The New Hohenloher“ dazu bei, „eine positive Außenwirkung zu erzeugen sowie das Interesse an der Region zu wecken“, wie  Oberbürgermeister Rudolf Michl betont.

Markante Titelseite des Magazins

Das Titelbild des regionalen Standortmagazins greift übrigens das bekannte, von Saul Steinberg gestaltete Titelbild der Zeitschrift „The New Yorker“ vom März 1976 auf und überträgt augenzwinkernd die dort dargestellte Sicht auf die Welt aus New Yorker Perspektive auf Hohenloher Maßstäbe. Hiermit will man sich auch optisch etwas von den sich einander häufig ähnelnden Standortmagazinen abheben.

Grundlage für Städtebündnis ist geschaffen

Nach der Gründung der Initiative im Januar ist die Umsetzung des Standortmagazins das erste konkret sichtbare Ergebnis der Zusammenarbeit nach außen. Die fünf beteiligten Städte sind jedoch bereits durch die häufigeren Kontakte und die gemeinsame Zielsetzung näher zusammengerückt, was auch innerhalb der Region Heilbronn-Franken registriert wird: „Die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Städtebündnis ist geschaffen“, so der Bad Mergentheimer Oberbürgermeister Udo Glatthaar.

Bildung, Infrastruktur und Fachkräfte

Als künftige inhaltliche Schwerpunkte der Zusammenarbeit wurden die Bereiche Infrastrukturausbau (insbesondere Straße, Schiene), Bildung und  Fachkräftegewinnung genannt. Bei Messen und Veranstaltungen will man sich künftig vermehrt gemeinsam präsentieren, so beispielsweise bei der Landesgartenschau 2016 in Öhringen. Intern wird man sich auch mit der Frage beschäftigen, wie die kleineren Städte und Gemeinden im Bereich der fünf Mittelzentren eingebunden werden können.

Staffelstab von SHA nach KÜN weitergereicht

Ab Januar wurde die Sprecherfunktion von der Stadt Schwäbisch Hall auf die Stadt Künzelsau übertragen. Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim übergab deshalb symbolisch einen Staffelstab an Bürgermeister Stefan Neumann. Durch den Wechsel der Sprecherfunktion im Halbjahresrhythmus will man auch den gleichberechtigten Umgang der Städte innerhalb der Initiative Hohenlohe Plus dokumentieren.

Internetauftritt

Den Internetauftritt des Städtenetzwerks finden Sie unter www.hohenloheplus.de

 

 

 

HOHENLOHE plus legt Schwerpunkte der Zusammenarbeit fest

Gemeinsame Pressemitteilung der Städte Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall vom 6. August 2014

Bei einem Treffen der fünf Städte des Bündnisses Hohenlohe Plus in Bad Mergentheim am 4. August 2014 wurden weitere Schritte zur Etablierung des Städtenetzwerkes vereinbart.

So wird die Sprecherfunktion künftig in einem halbjährlichen Turnus wechseln.  Bis Ende 2014 wird diese Funktion noch Schwäbisch Hall haben. Anschließend folgen Künzelsau (I/2015), Bad Mergentheim (II/2015), Öhringen (I/2016) und Crailsheim (II/2016).

Inhaltlich wird der Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf dem Thema  Wirtschaftsförderung und der weiteren Erhöhung der Attraktivität und  Bekanntheit des Standorts Hohenlohe Plus liegen.

Die fünf Städte weisen bereits heute eine hohe Dynamik sowohl bei der Entwicklung der Bevölkerungs- als auch der Beschäftigtenzahlen auf. So verzeichneten sie bei den Einwohnerzahlen zwischen dem Ende des 3. Quartals 2011 und dem Ende des 3. Quartals 2013 laut Statistischem Landesamt einen Zuwachs von 1,5 Prozent auf zusammen 130.538 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zuwachsrate liegt damit höher als der Zuwachs im Land (+1,1 Prozent) und in der Region Heilbronn-Franken (+0,6 Prozent). Bei den Beschäftigtenzahlen konnte zwischen 2008 und 2013 ein Zuwachs um 10,5 Prozent festgestellt  werden, dabei wurden die ohnehin hohen Zuwachsraten des Landes Baden-Württemberg (+6,2 Prozent) und der Region Heilbronn-Franken (+9,7 Prozent) noch übertroffen.

Besondere Zielsetzung des Städtenetzwerkes ist es, Hohenlohe Plus für Fachkräfte aus dem In- und Ausland bekannter zu machen. Hierzu werden gemeinsame Aktivitäten entwickelt, unter anderem werden ein  Standortmagazin und eine Internetseite für Hohenlohe Plus werben.

Hiermit soll sichergestellt sein, dass das in einer aktuellen deutschlandweiten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI) für die Region prognostizierte Wachstum an Erwerbstätigen bis zum Jahr 2030 auch tatsächlich realisiert werden kann und die Unternehmen bei der Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern  entsprechend Unterstützung finden.

Gemeinsam sollen Infrastrukturthemen vorangetrieben werden (zum Beispiel der Ausbau der Hohenlohebahn, Ausbau/Modernisierung von Bahnhöfen oder für die Region wichtige Straßenverbindungen). Ein weiteres Thema ist der Ausbau der Bildungsangebote. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Internationalisierung der regionalen Bildungslandschaft gelegt werden.

Zur stärkeren Vernetzung unter den fünf Städten ist vorgesehen, sich gemeinsam auf Messen zu präsentieren und gegenseitig Veranstaltungen in den fünf Städten zu bewerben.

 

 

Städtenetzwerk HOHENLOHE plus gegründet

Gemeinsame Pressemitteilung vom 29. Januar 2014:

Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen, Schwäbisch Hall

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung am 28. Januar 2014 haben die Oberbürgermeister von Bad Mergentheim, Crailsheim, Öhringen und Schwäbisch Hall sowie der Bürgermeister von Künzelsau ihre Absicht bekundet, Aktivitäten zu bündeln, um dieses Städtenetz unter dem Begriff „HOHENLOHE plus“ gemeinsam nach außen zu präsentieren und zu stärken. Die fünf größten Städte der Region wirken dabei als Motoren für die Entwicklung des jeweiligen Umlandes.

„HOHENLOHE plus“ ist ein wirtschaftsstarker und vielfältiger Raum mit hoher Lebensqualität, der sich durch eine große Willkommenskultur auszeichnet. In der Region lassen sich Arbeiten und Freizeit gut miteinander kombinieren. So besticht nicht nur die Unternehmensvielfalt der Region – hier vor allem auch die große Zahl an Weltmarktführern. Auch die Angebote in den Bereichen Kultur, Traditionen, Gesundheit und Erholung sind in dem Städtenetzwerk „Hohenlohe+“ auf einem hohen Niveau. Dies sorgt für Attraktivität, die aber im Vergleich zu den großen Ballungszentren noch stärker hervorgehoben werden muss.

Die nun beschlossene freiwillige Zusammenarbeit soll verschiedene Themen abdecken. So liegt ein Schwerpunkt auf der Anwerbung von Fachkräften und deren Familien. Gleiches gilt für die Gewinnung von Studierenden. Diese finden auch in den Städten Hohenlohes eine sehr gute Bildungsinfrastruktur, auf deren Qualität man aber durch eine engere Kooperation aufmerksam machen kann.

Um alle diese Themen zu besetzen und einer breiten Öffentlichkeit – auch außerhalb der Region und des Landes Baden-Württemberg – bekannt zu machen, werden verschiedene Wege der Außendarstellung ins Auge gefasst. Unter dem Schlagwort Cross-Medialität sollen unterschiedliche Kanäle auch mehrsprachig bespielt werden, so zum Beispiel eine gemeinsame Standortbroschüre und eine eigene Homepage.

Die Stadtoberhäupter erklären dazu: „Wir sind bereits heute eine sehr attraktive Region, die unter anderem durch wirtschaftliche Stärke, kulturelle Vielfalt und Familienfreundlichkeit besticht. In Ergänzung zu den bereits bestehenden regionalen Strukturen müssen wir aber imWettbewerb um Fachkräfte unsere Aktivitäten bündeln, um auf diesen leistungsfähigen Raum aufmerksam zu machen.“

(v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Neumann, Oberbürgemeister Udo Glatthaar (hinten), Oberbürgermeister Rudolf Michl, Oberbürgermeister Thilo Michler, Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim