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Untersöllbach
Weinsbach
Eckartsweiler

Eckartsweiler

Kurzübersicht
Wohnplätze: Eckartsweiler, Platzhof, Untersöllbach, Weinsbach
Eingliederung der Gemeinde am: 01.01.1975
Einwohner: 345
Markungsfläche: 754 ha
Höhenlage ü.d. Meeresspiegel: von 233m bis 319m, Ortskern 241m
Entfernung von Öhringen: 3,0 km

Örtliche Verwaltungsstelle:
Sprechzeiten: Mittwoch und Freitag: 8.30 - 11.00 Uhr
Donnerstag: 17.00 - 18.30 Uhr
Telefon: 0 79 41 / 81 89

Ortsvorsteher:
Rolf Herrmann
Im Schweden 7, Eckartsweiler

Ortsporträt
Die ehemalige Gemeinde bestand aus den drei Teilorten Eckartsweiler, Weinsbach und Untersöllbach sowie dem Platzhof. Die Gesamtgemarkung liegt am westlichen Rande der Hohenloher Ebene. Erstmals urkundlich erwähnt ist im Stiftungsbrief vom Jahre 1037 der Teilort Untersöllbach als Selebach.

Eckartsweiler wird 1344 erstmals erwähnt und zwar als Eckarczwiler. Der Name ist von dem Personennamen Eckhard abzuleiten. Im Jahre 1357 wird schließlich auch Weinsbach erstmals urkundlich erwähnt als Winspach. Wesentlich später dürfte der Platzhof entstanden sein.

Um 1250 kam Hohenlohe in den Besitz der Hoheitsrechte in Eckartsweiler, Weinsbach und Untersöllbach. Die Grafen und späteren Fürsten zu Hohenlohe waren über 500 Jahre die Landesherren, bis die Orte an das Königreich Württemberg übergingen.

Die Eingemeindung nach Öhringen erfolgte dann zum Januar 1975.
An der Entwicklung der Einwohnerzahlen lässt sich das Schicksal der ländlichen Gemeinde ablesen. Von 1861 bis 1939 nahm die Bevölkerung von 564 auf 399 Menschen ab, als Folge der Landflucht in der Zeit der Industrialisierung.

Für wenige Jahre stieg die Einwohnerzahl nach 1945 wegen des Hereinströmens der Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs auf 639 an, um dann bis 1985 wieder auf 385 abzusinken. In der Folgezeit blieb die Bevölkerung relativ konstant, heute leben 345 Menschen in der Ortschaft.

Die heutige Kirche in Untersöllbach steht anstelle einer baufällig gewordenen St.- Salvator- Kapelle, von der beim Neubau 1711 kaum mehr etwas erhalten blieb. Sie wurde in den Jahren 1952 und 1979/80 gründlich renoviert.
Die Landwirtschaft war seit jeher die hauptsächliche Erwerbsquelle der Bevölkerung. Daneben gab es aber auch einige Handwerker.

Mittlerweile ist die Zahl der Vollerwerbsbetriebe in der Landwirtschaft stark geschrumpft und der überwiegende Teil der Wohnbevölkerung bezieht nun sein Einkommen ganz aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeit.