Musiktheorie

Natürlich ist die Musiktheorie auch ständiger Begleiter im Instrumentalunterricht und wird im Idealfall Hand in Hand mit den praktischen Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen entwickelt. Im Fach Musiktheorie geht es um die Fähigkeit, sich in den Klängen zurechtzufinden und sie in Notenschrift wiederzugeben und umgekehrt Noten in Musik zu verwandeln. Aus dieser Sicht wird deutlich, dass es Theorie in „Reinform“ gar nicht geben kann. An vielen Ausbildungsstätten wird daher lieber von praktischer Musiktheorie gesprochen. Auch an der Jugendmusikschule Öhringen geht der Weg vom Klang aufs Papier und umgekehrt.

Ton-, Noten und Rhythmusdiktate sowie Grundübungen aus dem Bereich der Gehörbildung – wie Intervalle und Akkorde erkennen und benennen – wechseln einander ab. Fortgeschrittene Schüler beschäftigen sich mit klassischer Harmonielehre, manche auch gezielt mit Aufgabenstellungen, die bei Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen verlangt werden. Über Möglichkeit und Zuteilung zu den verschiedenen Alters- und Sachgruppen entscheidet die Lehrkraft. Voraussetzungen sind das Spielen eines Instruments und ein Mindestalter von 12 Jahren.