Der E-Bass

Die Entstehung des E-Basses geht einher mit den Anfang der 50er Jahre in den USA aufkommenden Blues- und Rock’n’roll-Bands. Durch seine handlichere Größe und die Möglichkeit, den Klang wie bei einer elektrischen Gitarre zu verstärken, wurde er sehr schnell verbreitet. Im Gegensatz zum Kontrabass kann er auch von Kindern und Jugendlichen von Anfang an in seiner Originalgröße gespielt werden. Ein vorheriges Erlernen der Gitarre ist nicht unbedingt notwendig, aber hilfreich. Zum Spielen benötigt man noch einen geeigneten Verstärker und ein Verbindungskabel.
Viele denken bei E-Bass und E-Gitarre an Pop- und Rockmusik, doch sind beide Instrumente nicht von dieser Stilrichtung abhängig. Immer mehr findet der E-Bass auch in der Klassik seinen Platz. In den letzten 20 Jahren erfuhr der E-Bass im Bereich der Pop- und Rockmusik einen ungeahnten Bedeutungszuwachs, da er durch eine neue und verfeinerte Spieltechnik aus dem Schatten der Gitarre in den Pop-, Rock- und Jazzbands heraustrat. Viele solcher Gruppen sehen mittlerweile den E-Bass als sehr wichtigen Teil einer Band an, weil er im Zusammenspiel mit dem Schlagzeug rhythmisch und melodisch die Grundlage, den so genannten Groove, bildet.