19. Juli 2010
Im Landesfinale des Projekts „Straßenfußball für Toleranz WM“ siegten die Vertreter aus Öhringen, das TEAM PFEDELBACH, in den Farben der deutschen Nationalmannschaft.
Am 18. Juli 2010 trafen sich die Siegermannschaften aus 14 Städten im Zentrum von Stuttgart, um ihre Weltmeister auszuspielen.
In der Altersgruppe 10 bis 12 Jahre nahm aus Öhringen das Team Realschule teil. Trotz aller gewonnenen Spiele überstand die Mannschaft die Vorrunde nicht. Es fehlten ein paar Fairnesspunkte. Sieger in der Altersgruppe wurde der Vertreter aus Bad Saulgau in den Trikots von Neuseeland.
In der Altersgruppe 13 bis 16 Jahre konnten sich die Öhringer Vertreter, das Team Pfedelbach, die Trikots von Deutschland überstreifen. Technik, Spielwitz, Fairness und die herausragenden Leistungen der spielenden Mädchen haben dazu beigetragen, dass am Ende das Team Pfedelbach ganz oben auf dem Treppchen stand:
Den TSV Pfedelbach freut es besonders, kommen doch alle Spieler und Spielerinnen des Siegerteams aus der eigenen Jugend.
An den 15 Spielorten in Baden-Württemberg nahmen insgesamt über 2000 Jugendliche am Straßenfußballturnier für Toleranz teil. Öhringen war in diesem Jahr das erste Mal dabei.
10. Juli 2010
Straßenfußball in Öhringen: Coole faire Spiele in glühender Hitze
In Südafrika kickten Profis um den Weltmeistertitel. In Öhringen wetteiferten am 9. Juli jugendliche Dribbelkünstler in gemischtgeschlechtlichen Viererteams um eine Straßenfußball-Krone, bei der weniger Tore denn Menschlichkeit und Fairness zählen.
Am 18. Juli werden auf dem Finale in Stuttgart die Sieger ermittelt. Die Straßenfußball-WM für Toleranz ist eine Aktion des Landes-Sportverbands in Kooperation mit dem Jugendreferat Stadt Öhringen und der TSG Öhringen.
„Gutes Gelingen und ein Siegerteam, das so überzeugt wie die Deutsche Nationalelf“ wünscht Dieter Pallotta. Öhringens Bürgermeister gibt den Startschuss zu dem „wichtigen, anspruchsvollen Projekt“, über das er gerne die Schirmherrschaft übernommen habe.
Acht Teams, davon sieben aus Öhringen und eines aus Pfedelbach, stehen auf der Herrenwiese bereit. Unter der Leitung von Simon Gräser vom LSV wird jeder Mannschaft ein Trikot von einem Land zugelost, das auf der WM in Südafrika vertreten ist.
Eingekleidet und aufgeteilt in die Altersgruppen 10 bis 12 Jahre und 13 bis 16 Jahre lautet die Marschroute: Jeder gegen jeden spielen oder besser jeder mit jedem spielen. Sechs Minuten haben die Teams jeweils Zeit, Tore zu schießen und Fairplay-Punkte zu sammeln.
Dabei zählen die Tore der Jungs nur dann, wenn das Mädel im Team mindestens einen Ball im Tor des Gegners versenkt. Treffer alleine sind dennoch kein Garant für viele Punkte. Boden gut machen und damit fleißig Punkte sammeln kann man auch mit der Einhaltung von Fairplay-Regeln, die die Kontrahenten gemeinsam jeweils vor einer Begegnung festlegen.
Nach Spielende geben sich die Spielpaarungen in einer von den LSV-Teamern Andrea oder Yanis moderierten Runde die Fairplay-Punkte.
Es folgen spannende Begegnungen. Gelbe und rote Karten sind in dieser WM weder vorgesehen noch notwendig. Denn alle Teilnehmer beherzigen die von Gräser ausgegebene Parole „nicht zu ehrgeizig, nicht zu fleißig unterwegs zu sein." Stattdessen übt man sich in Hilfsbereitschaft, Entgegenkommen und Nachsicht.
Am Spielfeldrand erteilt Sergej Gergert vom LSV noch eine interessante Lektion in Sachen Ubuntu - ein Wort, das im Afrikanischen für „Menschlichkeit“ und „Nächstenliebe“ steht.
Weitere Infos auf den Seiten der TSG Öhringen:
Bildergalerie
Informationen zum Straßenfussball-Turnier